Stadtteil- und Familienzentrum Feuerbach:

Die Willkommensräume im Burgenlandzentrum werden umgebaut!

 

Was lange währt, wird endlich wahr?

 

Im Dezember 2019 genehmigte der Gemeinderat die Finanzierung des Familienzentrums Feuerbach. Dann kam der Lockdown durch die Corona-Pandemie und nach etlichen Versuchen und Telefonaten trafen sich endlich am 12. August die Vertreter der Ämter und Akteure vor Ort.

 

Auf Einladung von Herrn Vecellio vom Jugendamt Stuttgart kamen ein Vertreter des Liegenschaftsamts, Frau Polat vom Sozialamt, die Bezirksvorsteherin Frau Klöber, Herr Judt von der Stadtteilbücherei, Wolf-Dieter Dorn vom Freundeskreis Flüchtlinge Feuerbach und die Bezirksbeiräte Reiner Götz und Roland Saur.

 

Herr Vecellio gab bekannt, Gelder seien bewilligt und abrufbar. Nun sei eine tragbare länger wirkende Investition zu tätigen, die den Ansprüchen an ein Stadtteil- und Familienzentrum genüge.

 

Es gibt aktuell zwei größere Räume, in denen Zusammenkünfte stattfinden, und einen kleineren Raum für Workshops. Bei der Begehung wurde festgestellt, dass der Küchenbereich vollständig erneuert werden muss, damit die bestehenden Hygienevorschriften eingehalten werden können. Es ist geplant, im neuen Familienzentrum einen Mittagstisch anzubieten. Die Beleuchtung der Räume ist nicht ausreichend, das Büro muss mit Internetanschluss und WLAN ausgerüstet werden. Barrierefreier Zugang ist gewährleistet.

 

Zeitliche Planung: Bis Oktober wird ein Plan erstellt, welche Arbeiten zu erledigen sind. Dann soll die Stelle für einen Träger des Familienzentrums ausgeschrieben werden. Die Handwerkerarbeiten sollen ab Weihnachten erfolgen, die Eröffnung des Familienzentrums könnte dann im März/April 2021 gefeiert werden – im kleinen oder größeren Rahmen.

 


Wir gratulieren! Viel Erfolg im neuen Familienzentrum Obertürkheim! Hier haben Evangelische Kirche und Stadt vorbildlich zusammengearbeitet!

 


 

 

 

 

 

 

Herr Rajabi, ein 39 jähriger Familienvater aus Afghanistan, hat in seinem Land Schneider gelernt und war so freundlich für seine Unterkunft Wiener Straße 150 Masken herzustellen. Um ihm die Arbeit zu ermöglichen bzw. zu erleichtern, stellten die Betreuer vor Ort mit Unterstützung des FFF alle notwenigen Materialien und die Räumlichkeiten zur Verfügung.

 

 

Herr Rajabi lebt seit deren Eröffnung im Jahr 2016 in der Unterkunft Wiener Straße in Stuttgart-Feuerbach. Er ist zuverlässig und engagiert. Zusammen mit seiner Familie ist er aus Afghanistan geflohen um in Deutschland Schutz zu suchen. Nun bietet er mit seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten anderen Menschen Schutz!

 

Wir danken ihm.

 


Einen wunderschönen Jahresabschluss feierte der Freundeskreis Flüchtlinge Feuerbach zusammen mit Bürgern aus dem Stadtteil und den Geflüchteten, die sich hier inzwischen heimisch fühlen. Bei Kaffee, Tee, Kuchen und Reisgerichten kam am 20. Dezember beim Treffpunkt International in den Willkommensräumen im Burgenlandzentrum in Feuerbach richtige Weihnachtsstimmung auf. Höhepunkt war zweifellos die Lesung des jungen Syrers Seif Arsalan, der einen Jugendroman über seine spannende Flucht von Syrien über die Türkei, das Mittelmeer und die Balkanroute nach Deutschland schrieb. Mit Spannung verfolgt das Publikum die Leseproben des jungen Autors.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Filmteam zu Besuch im Treffpunkt International kurz vor Weihnachten. Die Stadt Stuttgart lässt einen Film über die Willkommensräume produzieren, und so besuchte die Film-Crew auch das Burgenlandzentrum in Feuerbach. Das Team  war begeistert von den Aktivitäten, die im Treffpunkt International dreimal in der Woche stattfinden. Alle sind gespannt, was im Film mal zu sehen sein wird!

 


13. Oktober 2019. Bachs Kaffeekantate, aufgeführt in der Feuerbacher Stadtkirche. Unter der Leitung der Kantorin Christine Marx, mit der Sopranistin Magdalena Niewiadomska, dem Tenor Felix Haberland und Ulrich Kadelbach (Bass).

 

Anschließend wurde im Gemeindehaus der Kaffee "gefeiert". Wie der Kaffee Arabicum in die westliche Welt gekommen ist, wurde mit einer schönen Geschichte erzählt, untermalt mit syrischer Musik von Mazen Mohsen. Artefakte aus Damaskus zu Gunsten der Schneller-Schulen in Beirut und Damaskus versteigert. Ein gelungener interkultureller Kaffeenachmittag.

 


Flüchtlingskinder malen die Welt

 

Wie Flüchtlingskinder die Welt sehen, das zeigt eine Ausstellung in den Glasvitrinen des Kunstvereins in der Passage zum Burgenlandzentrum. Die Ausstellung wird an diesem Donnerstag um 16 Uhr eröffnet.

 

Melanie Axter

 

FEUERBACH. Der Grafik-Designer, Maler und Objektkünstler Fritz Arnold und Erika Klug-Lang, die sich über die Initiative „Leihgroßeltern“ des Treffpunkts 50 Plus schon seit Jahren mit Kindern beschäftigt, machen seit rund einem halben Jahr Kunst mit Kindern aus den Feuerbacher Flüchtlingsunterkünften. Immer dann, wenn deren Eltern an den Mittwochabenden zum Treffpunkt International ins Burgenlandzentrum kommen, werden die Flüchtlingskinder im Untergeschoss kreativ. Bis Weihnachten soll das Kunstprojekt des Freundeskreises Flüchtlinge Feuerbach (FFF) noch laufen. Nun werden einige der dort entstandenen Werke in den Glasvitrinen des Kunstvereins Feuerbach – in der Passage vom Neukauf hin zum Burgenlandzentrum – ausgestellt. Interessierte Bürger sind zur Ausstellungseröffnung an diesem Donnerstag um 16 Uhr eingeladen.

 

Arnold und Klug-Lang regten und regen die jungen Teilnehmer zu großformatigen Bildern mit Acrylfarben an. „Viele Kinder verwenden in ihrem Alltag Farbstifte. Das ist ein bisschen blutarm“, sagt Arnold. Den Umgang mit satten Acrylfarben und kräftigen Pinseln eigneten sich die Kinder mit Leichtigkeit an. „Man sieht es ja, das Angebot hat voll eingeschlagen“, sagt Arnold beim Durchblättern der vielen, bunt bemalten Papierbögen. Die Kinder seien intensiv dabei gewesen, manche seien aus sich herausgegangen. Vor dem Papier seien sie plötzlich mit sich selbst konfrontiert gewesen. Eine im Vergleich zur alltäglichen Bilderproduktion mit dem Handy ganz andere, individuelle und schöpferische Herangehensweise, so Arnold. „Wenn ich die Bilder anguck, dann habe ich Überraschendes darin entdeckt, etwas das von innen nach außen zum Ausdruck kommt“, sagt der Künstler. „Das sind zutiefst elementare Dinge.“

 

Manche der Bilder beeindrucken mit ihren kräftigen, entschieden gesetzten Pinselstrichen, ihrer spannungsreichen Komposition und ihrer gelungenen Farbwahl. Manches berührt einen als Betrachter. Etwa wenn die Kinder ihre zukünftigen Berufswünsche künstlerisch umsetzen. Da gibt es eine rothaarige Zahnärztin mit zackigen Zähnen, eine Lehrerin im geordneten Klassenzimmer, einen freundlich dreinblickenden Polizisten. Heimaterinnerungen oder gar Fluchterlebnisse flossen viel weniger in die Motive ein als gedacht. Vielmehr scheinen die Kinder ihre neue Heimat mit wachen Augen zu verfolgen. Ab und zu gaben Arnold und Klug-Lang leichte Hilfen. „So zum Beispiel als ich die Kinder einen Fisch malen ließ“, erklärt Arnold. Da sei er die einzelnen Körperteile mit den Kindern durchgegangen, habe auch mal etwas vorgezeichnet. Originelle Arbeiten schufen die Kinder, als sie einen Menschen malten, der mit geöffnetem Regenschirm durch den Regen läuft. Jedes Bild ist da eine eigene kleine Regenwelt für sich geworden. Auch Bäume, Riesen-Eistüten, Fruchtschalen und Schmetterlinge bevölkern die Arbeiten auf dickem Papier. „Wenn Kinder in die Schule kommen, malen sie nicht mehr“, bedauert Arnold. Im kreativen Bereich könnte an den Schulen durchaus noch mehr angeboten werden, auch mehr Theaterspiel, meint er.

 


Eine Burg, ein Hund oder lieber ein Blumenbild - Basteln ist klasse.



11. August 2019. Ein wunderschöner Ort, herrliches Wetter, tolles Essen, gute Unterhaltung - das Sommerfest der evangelisch-methodistischen Kirche im Waldheim Lindentäle ist rundum gelungen.

 

EINDRÜCKE VOM TREFFPUNKT INTERNATIONAL

montags 17 bis 20 Uhr, mittwochs und freitags 18 bis 21 Uhr


LERNEN UND BERATEN

UNTERHALTEN UND ESSEN

KURDISCHE TÄNZE
sonntags von 10 bis 12 Uhr


LEPORELLOKURS


12. April 2019. Ausflug nach Aalen

Der FFF hatte eingeladen, die Diakonie hat finanziell unterstützt, Ulrich Kadelbach hat alles organisiert – die Ausflugsfahrt in die SpieleArena in Aalen und in das Erzbergwerk Wasseralfingen. Der Bus war voll, knapp 60 Geflüchtete und einige Betreuer/innen vom FFF fuhren mit und alle waren begeistert!!

 

6. April 2019: Mietendemo in Stuttgart

Ein große Frauengruppe trifft sich normalerweise einmal im Monat im Frauencafé der evangelisch-methodistischen Kirche, Burgenlandstraße 106. Diesmal - im Ramadan - besuchten die Frauen gemeinsam die Ausstellung "Überlebensgeschichten
von A bis Z. Dinge von Geflüchteten“. Raua führte im Haus der Geschichte durch diese bewegende Ausstellung. 

 

Ab sofort wird das Frauencafé der evangelisch-methodischen Kirche unter gewohnter Leitung in den neuen Räumen des Burgenlandzentrums stattfinden. Wie gewohnt, wird der Termin rechtzeitig bekanntgegeben.