31.03.17. Das Osterbacken in der Unterkunft Krailenshalde hat offensichtlich großen Spaß gemacht. Eingeladen dazu haben Werner Lächner und Monika Schüfer. Sie wurden von Bosch-Mitarbeiterinnen tatkräftig unterstützt.










„Zoomania“. Diesen Film konnten sich die Kinder aus den Stuttgarter Flüchtlingsunterkünften ansehen, das Theaterhaus hatte dazu eingeladen. Aus Feuerbach machten sich mehrere Gruppen auf den Weg. Monika Schüfer, Werner Lächner, Thea Härer und Bettina Quaas begleiteten die Kinder.

Die Gruppe aus der Krailenshalde vor dem Theaterhaus.
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Mit den Kindern in die Stadtbibliothek
Der Verein Leseohren vermittelt Paten, die Kindern vorlesen. Ein Projekt davon ist „Lese-Heimat-Stuttgart“. Flüchtlingskinder kommen in die Stadtbibliothek und die Paten lesen Ihnen dort vor. Für die Kinder ist dies ein Rückzugsraum, ein Ort, an dem sie aus sich herausgehen können und die deutsche Sprache weitergegeben wird.
Zur Zeit läuft das Angebot alle vierzehn Tage für die Kinder aus der Unterkunft Krailenshalde. Ein extra dafür bereitgestellter Bus mit Lesepaten holt die Kinder ab und bringt sie wieder zurück. Werner Lächner und Monika Schüfer vom FFF begleiten die Kinder. Von den Kindern wird das Angebot mit Freude angenommen und sie freuen sich bereits auf die nächste Lesestunde.
Das Foto links zeigt die Ankunft der Gruppe in der Stadtbücherei. Lesepaten begrüßen die Kinder aus den Fenstern im oberen Stockwerk.

 

Fotos: Bundesregierung, Guido Bergmann

07.04.17. Die Kanzlerin hat eingeladen, 140 in der Flüchtlingsarbeit Engagierte kamen. So auch Wolf-Dieter Dorn vom FFF. Frau Dr. Merkel dankte allen ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern für ihren Einsatz. Dann fragte sie, hörte zu, notierte sich die Anliegen und ging detailliert darauf ein. Damit Integration gelingen könne, müssten Ehrenamtliche, Hauptamtliche und Behörden zusammenarbeiten.
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Meron Hagos
sucht eine kleine Wohnung oder einen WG-Platz


Meron Hagos ist 21 Jahre alt. Er kommt aus Eritrea.Seit zwölf Monaten lebt er in Deutsch- land. Ab Juni wird er den Integrationskurs besuchen, er spricht schon jetzt passabel deutsch und gut englisch. Meron hatte in Eritrea angefangen Pharmazie zu studieren, die Lage in dem zerrissenen Land schien ihm jedoch so aussichtslos, dass er sich entschloss zu fliehen. In den Sudan, durch die libysche Wüste, in einem kleinen Flüchtlingsboot nach Italien, von dort nach Deutschland. Über 5.000 Euro hat er an Schlepper bezahlt. Sein Traum: Vielleicht weiter studieren, auf alle Fälle Arbeit und eine kleine Wohnung oder ein WG-Zimmer.

Können Sie helfen? Christa Cheval-Saur, Telefon 855975. Mail: wohnung@ff-feuerbach.de


 

Wer bezahlt die Miete?
Das Jobcenter kommt für die „Kosten der Unterkunft und Heizung“ auf. (Kaltmiete, Nebenkosten, Heizung). Für die Kaltmiete gibt es eine „Mietobergrenze“, die sich am Stuttgarter Mietspiegel orientiert und alle zwei Jahre neu beschlossen wird. Die aktuellen Mietobergrenzen gelten seit 1.1.2015. Die Kaution wird vom Jobcenter als Darlehen gewährt und in der Gesamtsumme bei Beginn des Mietverhältnisses an den Vermieter überwiesen.

Aktueller Stand bei der Wohnungsuche (11.2016)

 

Zurzeit suchen 26 Familien eine Wohnung:

 

 

 

6 Familien mit 1 Kind

2-3 Räume

1 Familie mit 2 Kindern

3 Räume

5 Familien mit 3 Kindern

3-4 Räume

4 Familien mit 4 Kindern

4-5 Räume

1 Familie mit 7 Kindern

5-6 Räume

4 Mütter mit 2 Kindern

2-3 Räume

1 Mutter mit 5 Kindern

4 Räume

4 Ehepaare

2 Räume

22 junge Männer

1-2 Räume oder auch kleinere WGs

 

 

 

Haushalts-
größe

Mietobergrenze

2015/16

Haushalts-
größe

Mietobergrenze

2015/2016

1 Person

436,50

5 Personen

903,00

2 Personen

546,00

6 Personen

1.068,00

3 Personen

645,00

jede weitere Person

133,50

4 Personen

774,00

 

 

Gibt es sprachliche Probleme?
In der Regel besuchen alle Flüchtlinge einen Deutschkurs mit mindestens 600 Stunden. Je nach Kursteilnahme verbessern sich die Sprachkenntnisse laufend. Je häufiger die Menschen mit der deutschen Sprache in Kontakt kommen, auch im Wohnumfeld, desto besser die Kommunikation. Oft sind es die Kinder, die durch den Schul-besuch zu kleinen Übersetzern werden.

Gibt es Unterstützung nach dem Umzug?
Der FFF hält weiterhin den Kontakt zu den Familien oder Einzelpersonen, die in einer eigenen Wohnung leben. Da es in fast allen Stuttgarter Stadtteilen Freundeskreise gibt, werden wir versuchen, bei entfernt liegenden Orten eine Kontaktadresse zu vermitteln.

Wo suchen wir Wohnungen?
Region Stuttgart – Stuttgart – Stuttgart nordwestliche Stadtteile – Feuerbach. In der Reihenfolge eher umgekehrt, was insbesondere die Familien betrifft, deren Kinder schon in Feuerbach zur Schule gehen. Aber seitens der Familien und Einzelpersonen ist der Wunsch in eine eigene Wohnung ziehen zu können so groß, dass sie auch aus Feuerbach wegziehen würden.

Kontakt: Christa Cheval-Saur
wohnen@ff-feuerbach.de

 

Ehe Sie nun resigniert weitersurfen, weil Ihnen der Stuttgarter Wohnungsmangel bekannt ist, denken Sie bitte über folgende Fragen nach:

  • Habe ich vor kurzem gehört, dass die Wohnung x frei wird?
  • Könnte ich meine Cousine, meine Freundin, den Arbeitskol-
    legen, die Arbeitskollegin, meinen Friseur ...  fragen, ob sie
    von einer frei werdenden Wohnung gehört haben?
  • Muss es unbedingt Feuerbach sein? Nein. Die Region
    Stuttgart ist groß und Kontakte habe ich viele.

Mehr müssen Sie nicht tun, als die Ohren offen halten und die Information weitergeben an

ARBEITSGRUPPE WOHNEN
im Freundeskreis Flüchtlinge Feuerbach (FFF)

Wie arbeitet die Arbeitsgruppe Wohnen?
Wir sichten, welche Familie oder Einzelperson für die genannte Wohnung infrage kommt. Wir stellen den Kontakt her, begleiten die Wohnungsuchenden von der Besichtigung bis zum Umzug mit allen notwendigen Erledigungen, einschließlich der Sicherung der Mietzahlung. Darüberhinaus bleiben wir, soweit nötig, Kontaktperson.

Wer sucht?
Familien und Einzelpersonen, deren Asylverfahren abgeschlossen ist. Sie besuchen einen Integrationskurs des Bundes (Sprachkurs). Das schafft die Grundlage dafür, dass sie danach eine Arbeit aufnehmen können. Solange sie noch kein eigenes Einkommen haben, erhalten sie beim Jobcenter „Grundsicherung bei Arbeitsuche“ nach SGB II. Bitte beachten Sie dazu unsere Seite Wohnungssuche.

 

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Aktueller Stand bei der Wohnungsuche (11.2016)

26 Familien:  

 

6 Familien mit 1 Kind

2-3 Räume

1 Familie mit 2 Kindern

3 Räume

5 Familien mit 3 Kindern

3-4 Räume

4 Familien mit 4 Kindern

4-5 Räume

1 Familie mit 7 Kindern

5-6 Räume

4 Mütter mit 2 Kindern

2-3 Räume

1 Mutter mit 5 Kindern

4 Räume

4 Ehepaare

2 Räume

22 junge Männer

1-2 Räume oder auch kleinere WGs

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26. April 2016: Sehnsucht „eigene Wohnung“
Christa Cheval-Saur hat den Journalisten Georg Frie- del von der Nord-Rundschau und betroffene Flücht- linge eingeladen. Thema: Wohnungssuche für Flücht-linge. Der Versammlungsraum in der Unterkunft Bubenhalde ist voll – rund 20 Flüchtlinge, Frauen, Männer, Kinder sind gekommen. 22 Flüchtlinge sind inzwischen als Asylsuchende in der Bubenhalde anerkannt, 14 junge Männer, acht Familien. Immerhin drei Wohnungen konnte der FFF bisher vermitteln, aber die Hilfe bei der Wohnungssuche ist eine wahre Sisyphusarbeit. Hunderte von Telefonaten, Absagen ohne Ende, Verständnis bei potenziellen Vermietern für die Not der Flüchtlinge, aber auch harsche Ablehnung. Und der Zwang der Verhältnisse.
Viel
zu wenige bezahlbare Wohnungen in Stuttgart, radikaler Abbau von Sozialwohnungen in den letzten Jahrzehn- ten, auch nicht zu unterschätzender Leerstand, aus welchen Gründen auch immer. Eigentum ist geschützt, aber es verpflichtet auch. Vielleicht gäbe es ja auch Möglichkeiten, Vermietern Anreize zu bieten, wenn sie eigenen, verfüg- baren, aber leerstehenden Wohnraum auf dem Markt anbieten. Renovierungshilfen zum Beispiel, Unterstützung bei der Vermietungsbürokratie. Kreativität ist gefragt bei der Stadt, wie zum Beispiel in München, da soll auf eigenen Grundstücken zusätzlich Wohnraum geschaffen werden. „Wir suchen Wohnungen für euch. Wir wollen vermitteln. Und wir vom FFF wollen bei den Stuttgarter Vermietern Verständnis für die Flüchtlinge wecken“, sagt Christa Cheval-Saur. Die Flüchtlinge selbst würden schon gerne in ihrer gewohnten Stuttgarter Umgebung bleiben, auch durchaus in die Region ziehen, in andere Teile Deutschlands nein, lieber nicht. In Feuerbach sind sie halt schon ein bisschen  heimisch geworden.


Sie alle haben Sehnsucht nach einer eigenen Wohnung.
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