21.12.16: Weihnachtsfeier 2016: ein schöner und würdiger Jahresausklang

Zum Jahresabschluss haben wir mit knapp 200 Flüchtlingen, Sozialarbeitern/-innen aus den Unterkünften, Bürgern aus Feuerbach, dem Burgholzhof und vom Killesberg im Jugendtreff Camp Feuerbach Weihnachten gefeiert. Die freiwilligen Helfer/-innen des Freundeskreises hatten Köstlichkeiten aller Art aufgetischt, weiterlesen

__________________________________________________________________________________________________

Selbstgebackenes, vom Christstollen über Spekulatius zu Linzertorte, Fladenbrot, Leckeres aus dem Orient wie Bulgur und Hummus. Höhepunkt war zweifellos ein Auftritt des Gospelchores der Evangelisch-methodischen Friedenskirche in der Burgenlandstraße, der mit seinen weihnachtlichen Liedern alle verzückte und mit tollem Applaus verabschiedet wurde. Ein Flüchtling trug ein syrisches Liebeslied vor, Gertrud Dorn vom FFF und eine junge Frau aus Syrien brachten eigene Gedanken zum christlichen Weihnachtsfest und zu muslimischen Festen mit.

 

Ob Vereine, Verbände, Kirchen, Unternehmen oder Einzelpersonen – der Freundeskreis Flüchtlinge Feuerbach bedankt sich herzlich bei allen, die im vergangenen Jahr die Flüchtlingsarbeit so tatkräftig unterstützt haben! Auch allen Spendern ein großes Dankeschön.

Das Opferfest

 

von Ghussuon Albukai

 

Das ist ein religiöses Fest für Muslime am 10. Monat, es heißt (Dulh Hijja) bis 13 Deutschland 3 tag wegen des Hadjs:

 

Der Hadj ist bei uns religiöse Pflicht und ein besuch der Almasjed Alharam der ist in Saudi-Arabien, in Maka.

Jeder Muslime erwachsen und belastbar hat Geld kann der Hadj machen. Die Leute müssen anbeten den Gott viel weil an diesem Zeit große Chance die Schulden  weglassen. Der Hadj beginnt am 8 Dulh Hijja und am 10 gibt es ein stand von dem Hadj heißt  (wkfet Arfaa). Jahrestag Ebrham des Sohns getoten hat. Die Muslime Leute sind am diesen Tag mehr an der nähe von Gott durch  dieses Opferfest. Das Opfertier ist ein Schaf oder Lamm-Kuh oder Kamel. Das Hängt von Geld ab. Und verteilen das Fleisch an die  Verwandtschaft und die arme Leute, denn die haben Geld nicht, die Familie auch. Von hier Kam der Name Opferfest. Am Opferfest man kann nicht am ersten Tag fasten normalerweise.

 

Bei unserem fest muss man neue Kleidung tragen und viele Besucher kommen zur des Familie und Verwandtschaft und die Nachbarinnen. Wir machen leckereres Essen als wie normal Tag und wir machen viele Süßigkeiten. Wir machen viele Plätze für Kinder zu spielen. Sollen wir auch die Besuche Kinder Geld geben als Geschenk, dass freut sie.

 

Die Feste sind bei uns ein ganz anderes leben.

__________________________________________________________________________________________

 

Weihnachtsfeier mit den Flüchtlingen – ein persönlicher Blick

 

von Gertrud Dorn

 

Was bedeutet eigentlich Weihnachten? Weihnachten wird von allen Christen in der Welt gefeiert, nicht am selben Datum; denn der Kalender der der östlichen, meist Orthodoxen Christen begeht das Weihnachtsfest etwa zwei Wochen später, als es die westlichen Kirchen feiern.

 

Weihnachten ist für Christen ein großes, schönes Fest mit viel Licht und Glanz und Stimmung. Über die Jahrhunderte und in allen Ländern der Erde  haben sich Festtraditionen entwickelt. Besondere, weihnachtliche  Musik und viele  Bräuche gehören dazu wie der Weihnachtsbaum,  Kerzen, Sterne und besondere Backwaren. Meist wird in den Familien gefeiert mit besonders festlichem Essen. Zu Weihnachten gehören  auch die Geschenke, mit denen man einander eine Freude machen will. So sind  – fast – alle Menschen in den Ländern, in denen Weihnachten gefeiert wird, vor Weihnachten sehr im Stress, weil sie viel vorbereiten, putzen, kochen und einkaufen müssen. Die Post hat Hochsaison, weil man zu Weihnachten schreibt und Pakete schickt, gute Wünsche austauscht und jeder bedacht sein muss. Weihnachten ist ein besonderes Fest, das die Menschen sehr bewegt, viele Erinnerungen wachruft und Gefühle anklingen lässt. Für viele Menschen ist es ein hochemotionales Fest mit vielen, viel zu vielen Erwartungen. Über all den Vorbereitungen und der Aufregung um Weihnachten vergessen wir oft, dass wir an Weihnachten die Beschenkten sind!

 

Was Weihnachten wirklich für uns Christen bedeutet: Weihnachten ist eines der großen christlichen Feste. Weihnachten ist ein Geburtstagsfest! In der Bibel der Christen besonders im Evangelium des Lukas finden wir die Texte dazu: Vor mehr als 2000 Jahren wurde zu dieser Zeit im Winter ein Kind geboren, ein ganz besonderes Kind. In der kleinen Stadt Bethlehem kam Jesus zur Welt. In diesem Kind wurde Gott als Mensch geboren. Gott wurde Mensch, um als Mensch unter uns zu leben und unser schweres Erdenleben zu teilen. Mit einem Kind hat Gott seine Geschichte mit den Menschen noch einmal ganz neu, ganz unten angefangen. Gottes Kind wurde unser Bruder. Seitdem dürfen wir Gott Vater nennen, unser Vater. Gott will uns ein liebender Vater sein. In dem Kind sollen wir Gott lieben, wie man ein kleines Kind nur lieben kann! Das Kind wurde in einem Stall geboren, weil es sonst keinen Platz für es gab. Es war arm, das Gotteskind. Gott teilt das Leben und Geschick der Armen in dieser Welt! Engel, Boten Gottes, haben die Geburt dieses Kindes seiner Mutter Maria angekündigt. Maria vertraute Gott und seinem Ratschluss: Gott wird Mensch, das Unmögliche wird wirklich, Gottes Kind wird von einer Frau geboren. Engel kamen immer wieder zu dem Vater Jesu, zu Josef und brachten ihm Weisung von Gott. Engel kamen zu den armen Hirten auf den Feldern bei Bethlehem und kündigten ihnen die Geburt des Gottes Kindes an. Die Hirten waren die ersten, die das Kind in seiner Krippe suchten und in ihm Gott begegneten. Sie haben es für sich verstanden und dann weiter erzählt: das Kind in der Krippe bringt uns Gott nahe und mit ihm Frieden und Heil.

 

Weise Sterndeuter folgten einem besonderen Sternbild bis nach Bethlehem. Sie kamen aus dem Morgenland, aus dem Gebiet von Euphrat und Tigris, fanden das Kind im Stall und beteten es an. Sie erkannten ihn ihm den neugeborenen Retter der Menschen. In der Tradition der Kirche wurden sie zu den Hl. Drei Königen. Sie zeigen die Sehnsucht nach einem neuen, ganz anderen Herrscher der Welt, einem, der nicht mit Macht und Gewalt regieren und die Menschen unterdrücken will, sondern friedfertig und voller Liebe sich den Menschen zuwendet. Jesus Christus liebte die Menschen und die ganze Schöpfung so sehr, dass er sein Leben für sie opferte. – Bis dahin stand der Ungehorsam der Menschen Gott gegenüber als große Schuld wie eine Mauer zwischen Gott und den Menschen. Diese Schuld hat Jesus durch seinen Tod für uns bezahlt und uns dadurch vom ewigen Tod errettet. Daran denken wir an Karfreitag und Ostern.

 

Es ist eine wunderbare Geschichte, die mit der Geburt des Kindes ihren Anfang nahm. Seit damals bewegt sie die Menschen so sehr, dass sie in vielen Geschichten ausgeschmückt und weitererzählt wird. Immer in der Weihnachtszeit wird in besonderen Spielen, den Krippenspielen, das Geschehen im Stall von Bethlehem nacherzählt; und Maria und Josef, das Krippenkind, Engel, Hirten und Könige treten als Personen auf. Die Geschichte wird lebendig. Viele wunderschöne Lieder lassen die Geschichte von Bethlehem in Musik erklingen. Musiker haben die Weihnachtsgeschichte vertont und in ihrer Musik gedeutet. So kann man in jedem Jahr das Weihnachtsgeschehen erleben, hören, besingen und erklingen lassen und sich mit Leib und Seele freuen an dem was damals in Bethlehem geschehen ist.

 

Ein wenig von der Freude der Weihnacht schenkt man weiter und beschenkt sich gegenseitig. Es soll daran erinnern, was Gott uns mit diesem Kind, seinem Sohn, geschenkt hat und schenkt, seine Liebe und Nähe.